Selbstfürsorge… Was ist das?

Heute gibt es mal einen Beitrag der anderen Art. Es geht nicht um Rezepte und nur im weitesten Sinne um vegane Ernährung. Dafür werde ich ein bisschen auf Yoga und andere Dinge, die ich damit verbinde eingehen. Das sollte hier ja auch Thema werden, nur hatte ich die ganze Zeit keine wirkliche Idee, wie ich das mit einbinden konnte.

Erstmal ein bisschen was vorweg: 2013 wurde mir eine depressive Erkrankung diagnostiziert, die mich immer mal wieder einholt. Die Auslöser können ganz unterschiedlich sein. Meistens gibt es mehrere Auslöser und es braucht dann nur einen Tropfen, der dann eben mein Fass überlaufen lässt.

Um zu verhindern, dass eben das passiert, ist es wichtig, dass ich mich gut um mich kümmere. Es ist übrigens für jeden wichtig, gut und liebevoll mit sich selbst um zugehen.

Die letzten paar Wochen waren echt anstrengend. Mein Sohn bekam neue Zähne, hatte Entwicklungsschübe und hatte seinen ersten Geburtstag. Damit kam ein totaler Frustrationsschub bei mir. Mir wurde klar, dass ich alles was ich gerne mit meinem jetzt nicht mehr Baby gemacht hätte, wegen der Pandemie nicht machen konnte.

Darüber bin ich wütend und traurig. Allerdings wurde mir aber auch was anderes klar: Ich habe mich im letzten Jahr nicht wirklich um mich gekümmert. Klar, ist das schwierig, wenn man ein kleines Kind hat, dass bespaßt und betüddelt werden möchte. Da irgendwie Zeit zu finden, etwas zu machen, dass einem irgendwie Ruhe und Ausgeglichenheit verschafft.

Ein paar mal pro Woche in die Badewanne und etwas lesen ist zwar schön und gut, aber ändert nichts daran, dass ich mich total unausgeglichen fühle. Also muss jetzt was geändert werden, bevor mein mentales Fass wieder überläuft.

Es gibt da verschiedene Dinge die ich tun möchte. Zum einen möchte ich regelmäßig Yoga machen und meinen Alltag wieder etwas achtsamer gestalten. Und zum anderen, und das fällt mir tatsächlich noch schwerer als mich zu bewegen, möchte ich regelmäßig und gesünder essen. Ich neige eher dazu eher Junkfood in mich reinzuschaufeln, anstatt leckere und gesunde Gerichte zu genießen.

Aber wie soll ich das umsetzen? Erstmal klingen meine Ideen für mich immer ganz gut und ich super motiviert. Dann merke ich aber, dass ich mich mit meinem Drang selber unter Druck setze und resigniere sofort wieder.

Und hier werde ich dieses mal ansetzen! Der Druck muss weg! Selbstfürsorge sollte niemals etwas mit Druck zu tun haben. Wenn ich sage, ich möchte regelmäßig Yoga und Achtsamkeit praktizieren, dann heißt das nicht, dass ich täglich eine gewisse Zeit damit verbringen muss.

Wenn es mal nicht klappt, weil mein Sohn sehr fordernd ist, oder ich zu müde bin, um mich körperlich zu betätigen, dann ist das ok, wenn ich mich in meinen Sessel kuschle und ein paar Episoden einer Serie gucke oder etwas lese. Das ist auch Selbstfürsorge.

Natürlich verfolge ich mit mehr Yoga auch einen anderen Zweck. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, es ginge mir nur um mehr Gelassenheit.

Ich möchte gerne meine alte Körperform zurück haben. Ich habe durch die Schwangerschaft und im vergangenen Jahr so an Muskelmasse abgebaut, dass ich mich ganz weich anfühle und mich nicht mehr wohl in meiner Haut fühle. Ich möchte auch gerne meine Lieblingshosen tragen, die mir aktuell noch ein bisschen zu eng sind.

Auch das ist Selbstfürsorge. Wie heißt es so schön: Ein gesunder Geist, wohnt in einem gesunden Körper.

Und deswegen heißt es ab sofort, dass jetzt nur noch Dinge gemacht werden, die mir gut tun. Es gibt so viel, dass ich für mich machen kann und meinen Sohn mit einbinden kann.

Ach ja, gesund essen heißt nicht, dass ich auf die ein oder andere Nascherei, oder Pommes verzichten muss. Verzicht löst nur Unzufriedenheit aus. Wichtiger ist es dann doch wieder zu lernen Solche Dinge zu genießen und als etwas Besonderes zu betrachten.

Ich werde hier immer mal wieder eine Updates posten, aber viel davon wird hier https://www.instagram.com/pudding_am_stiel/ passieren.

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